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Fallstudien

Sanierung einer Eisenbahn-Hubbrücke in Magdeburg

Sektoren: Ingenieurbau, Eisenbahnbau
Anwendungen: Trägerklemmverbindungen

Zusammenfassung: Um in Magdeburg über die Elbe von Ost nach West, d. h. vom alten Hafenbahnhof zum Handelsvorland, zu kommen wurde in den Jahren zwischen 1846 und 1847 eine Hubbrücke gebaut. Diese Brücke ermöglichte, durch eine Hubvorrichtung aus dem Jahr 1893, die Überfahrt der Eisenbahn bei Hochwasser.

Das System eines hydraulischen Antriebes ergab sich im wesentlichen aus der Versorgung mit Antriebskraft über eine Ring-Druckwasserleitung (60atü) auf dem Hafengelände. In den Ecktürmen befinden sich 30 t schwere Gegengewichte, die über Umlenkrollen und 10 Stahlseile mit der zu hebenden Tragbrücke verbunden sind. Eine 5 m lange Spindel wurde hydraulisch über Zahnräder angetrieben, die wiederum die Tragbrücke bewegte.

Die Brücke wurde bis 1978 für Bahntransporte und als Fußgängerbrücke genutzt, seit 1980 lediglich für Fußgänger. Der Hubmechanismus wurde 2001 stillgelegt. Seit Jahren war das Betreten des technischen Denkmals verboten.

Im Jahr 2011 erfolgte die Sanierung. Die Brücke, welche in einer Hubstellung arretiert ist, sollte wieder als Fußgängerbrücke genutzt werden. Zu diesem Zweck wurde die Unterkonstruktion für einen Gehbelag mit bauaufsichtlich zugelassenen Lindapter Klemmen, als Trägerkreuzverbindungen, erstellt.





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